«Als Künstler muss man
Brücken bauen,
erst dann wirkt die Musik
beim Zuhörer.»

– M. Chiacchiarini

Mariano Chiacchiarini (1982) ist ein Dirigent, dessen umfassendes Verständnis seines Berufs zeitgemässer kaum sein könnte.


Für internationale Aufmerksamkeit sorgte Mariano Chiacchiarini mit seinen erstklassigen Einspielungen zeitgenössischer Werke, mit hinreissenden Interpretationen sinfonischer Tangomusik, oder aber mit spartenerweiternden Projekten wie dem preisgekrönten Orchester-Jazz Programm «The Big Wig» von und mit Andreas Schaerer oder der Kunstperformance «Beethovens Fünfte Sinfonie» von Johannes Willi (beides Eigenproduktionen von Lucerne Festival).

Und doch: der Ursprung seines interpretatorischen Zugriffs und damit sein künstlerisches Selbstverständnis liegt in der stetigen Auseinandersetzung mit den Kompositionen der europäischen Klassiker. In seinem äusserst breiten Repertoire sind es besonders Beethoven, Ravel, Mahler und Schostakowitsch, welche ihn antreiben, ihr immer lebendiges und überraschendes Repertoire mit erfrischenden Interpretationen zu durchleuchten.

Die Integration des klassischen Repertoires, neuer Musik und auch gattungsübergreifender Programme sind für ihn selbstverständlich und genau so selbstverständlich setzt er auch seine stupenden Fähigkeiten als Dirigent und Kommunikator ein, um letztlich ein für alle Beteiligten gelingendes Musikerlebnis zu gestalten.


Mit 22 Jahren verliess er seine Heimat Buenos Aires, um Köln zum neuen Lebensmittelpunkt zu machen. Nirgendwo sonst auf der Welt ist es ihm möglich, die Tradition der klassischen Musik so intensiv zu spüren wie hier.

Nur drei Jahre später, nun 25 jährig, gewann Chiacchiarini den 1. Preis beim Teatro Colón “Juan E. Martini” Dirigenten-Wettbewerb in Argentinien. Seit diesem Erfolg arbeitet er regelmässig mit namhaften Formationen wie dem WDR Sinfonieorchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana, den LUCERNE FESTIVAL Academy & Alumni, dem Ensemble Modern, der Deutsche Radio Philharmonie, dem Orchestre Philharmonique de Radio France oder dem Orquesta Sinfónica Nacional de Argentina (Buenos Aires) u.v.m.

Er gastierte bei Festivals wie LUCERNE FESTIVAL, Schleswig-Holstein Musik Festival, Donaueschinger Musiktagen, Acht Brücken I Musik für Köln und dirigierte unter anderen in der Elbphilharmonie, der Tchaikovsky Concert Hall Moskau oder dem CCK Buenos Aires.

Die Klassiker


Es sind die Werke der grossen europäischen Komponisten, welche Chiacchiarinis Leidenschaft schon in sehr jungen Jahren weckten. Eine Leidenschaft, die ihren Ursprung im vielseitigen kulturellen Selbstverständins als Porteño (ein in Buenos Aires geborener Argentinier) und seiner – durch die italienischen Wurzeln seiner Familie – starken Verbindung zu Europa hat.

Passend zu seiner Arbeitsweise mit dem Orchester lässt er Interpretationen entstehen, welche trotz Klarheit und eleganter Seriosität auch gerne eine abenteuerliche und unerwartete Komponente aufweisen. Mittlerweile ist aus sprudelnder Leidenschaft und Neugierde eine tiefe Bewunderung und gefestigte Liebe zu dieser Musik entstanden.

«Nach diesem Konzert
können wir zweifellos bestätigen, dass die Nationalsymphonie unter
Mariano Chiacchiarini eine wahre Meisterleistung vollbracht hat. Mahlers 6. Sinfonie liess keinen Zuschauer unberührt. Was Chiacchiarini und die Nationalsymphonie hervorbrach
ten, war ein Wunder.»

– Pablo Kohan,
in La Nación (Argentinien)

Jazzexpedition mit Andreas Schaerers
«The Big Wig»


Das vom Stimmakrobaten Andreas Schaerer komponierte und orchestrierte Werk «The Big Wig - Hildegard Lernt Fliegen meets Orchestra», ist ein rund einstündiger Trip für sinfonische Besetzung und Jazzsextett. Dieses mit dem Deutschen Musikpreis ECHO ausgezeichnete Werk eröffnet eine musikalische Vielseitigkeit, bei welcher mal die Jazzband, mal das Orchester, dann wieder der Sänger, aber immer die Musik im Zentrum steht. Schaerers Fähigkeit, ein Orchesterwerk zu schreiben, welches die genuinen Fähigkeiten der klassischen Musiker*innen mit denen des Jazzensembles in ergänzender Weise verbindet, bilden die Grundlage dafür, dass diesem Werk die Verbindung verschiedener Genres in äusserst organischer Art gelingt.


The Big Wig – live at Elbphilharmonie
Dirigent: Mariano Chiacchiarini

Orchester der LUCERNE FESTIVAL Academy
Andreas Schaerer und Hildegard Lernt Fliegen

Das 21. Jahrhundert


Chiacchiarini hat sich als präziser Dirigent zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht.

Das Vermitteln zwischen der kompositorischen Idee und der instrumentalen Umsetzung, sein herausragendes Gehör und die Fähigkeit schnell und exakte Korrekturen vorzunehmen, sind eine grosse Stärke. Aber auch zeitgenössischer Musik mit Esprit und Lust eine konkrete und geschärfte Interpretation zu verleihen, zählt zu Chiacchiarinis Fähigkeiten.

Sein Engagement als Leiter des Ensemble Garage Köln, die Arbeit mit dem Ensemble Modern in Frankfurt oder dem Orchester der LUCERNE FESTIVAL Academy und Alumni und sein grosser Katalog von Uraufführungen sind einige weitere Zeugnisse seiner Expertise.

Bestätigt wird sein hervorragender Ruf durch den Erhalt des Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2020 für den Tonträger «Luciano Berio: Chemins», bei welcher sich Chiacchiarini gemeinsam mit Péter Eötvös, Emilio Pomàrico oder Brad Lubman für die Leitung des WDR Sinfonieorchesters verantwortlich zeichnet. Mit dem selben Orchester spielte Chiacchiarini das Werk «Hij 1 für Orchester» des Komponisten Mark Andre ein: eine Einspielung, welche auf WERGO erschien und ein herausragendes Medienecho auslöste.

«Wenn ich bei einer
speziellen Produktion
einem zuverlässigen
Dirigenten vertrauen muss,
dann lade ich
immer meinen jungen
Kollegen
Mariano Chiacchiarini
ein.»

– Péter Eötvös


Facts:

Grosses Repertoire von Opern und sinfonischen Werken

Sehr viel Erfahrung im Einstudieren neuer Musik

Seit 2009 Dirigent des Ensemble Garage, Köln

Seit 2010 Musikdirektor des Collegium Musicum der Uni Trier


2011-2017 Musikdirektor des Orchester ́91, Hamburg


Seit 2013 Gast bei der LUCERNE FESTIVAL Academy und Alumni

Seit 2013 einer der Hauptdirigenten der Argentinischen National Sinfoniker


Seit 2018 Mitglied im Beirat des Deutschen Musikrates

Preisträger von:
Dirigentenwettbewerben
Förderpreisen
Auszeichnungen für Tonträger
Stipendien

Konzertstätten:
Konzerthaus Berlin
Elbphilharmonie Hamburg
Philharmonie Köln
Tonhalle Zürich
KKL Luzern
CCK Buenos Aires
Tchaikovsky Concert Hall Moskau
L’Opéra Bastille
Teatro Rozzi da Siena
u. a.


Homepage
Mariano Chiacchiarini

Dirigate bei:

Deutsche Radio Philharmonie

Bochumer Symphoniker

Tonhalle Orchester Zürich

Ensemble intercontemporain

Schleswig-Holstein Festival Orchester

Orchestre Philharmonique de Radio France

Orchestre National de Lyon

Sinfonieorchester Russlands „E. F. Swetlanow“

National Rundfunk Orchester von Belarus

Filarmónica de Buenos Aires

Orquesta Estable del Teatro Colón

u. a.

Teilnahme bei:
LUCERNE FESTIVAL
Schleswig-Holstein Musik Festival
Young Euro Classic
Accademia Chigiana
Acht Brücken I Musik für Köln
Bartók Festival
Donaueschinger Musiktage
u. a.

Zusammenarbeit mit Dirigenten wie:
Sir Simon Rattle
Pierre Boulez (†)
Péter Eötvös
Iván Fischer
Daniele Gatti
Bernard Haitink
Riccardo Muti
Riccardo Chailly
David Zinman
u. a.

Agenda


5.9.2020 5:30 pm
Royamount Abbey, France
Ensemble Musikfabrik
Workshop Concert for Young Composers
Ryoko Aoki, Nô performance
Eva Reiter, viola da gamba/Paetzold flutes


5.9.2020 8:45 pm
Royamount Abbey, France
Ensemble Musikfabrik

Taylor, new work
Cleare, new work
Saunders, Quartet
Aperghis, The Dong with a luminous nose
Francesco Filidei, New work
Peter Eötvös, Secret Kiss


6.9.2020
Royamount Abbey, France
Ensemble Musikfabrik
Workshop Concert for Young Composers

Ryoko Aoki, Nô performance
Eva Reiter, viola da gamba/Paetzold flutes


10.9.2020
Oslo Rådhus, Norway
Ultima Festival

Ruhrtriennale
Muntendorf, Spektakel

Musiktheater
Stephanie Thiersch, Regie

Norwegian Soloists
Asasello Quartett
Ensemble Garage


16.9.2020
Deutschlandfunk Köln
Ensemble Garage

„Deep Listening“ -Portrait Concert


9.10.2020
Auditorio Nacional CCK, Buenos Aires
Orquesta Sinfónica Nacional de Música Argentina

“Juan de Dios Filiberto”


10.10.2020
Auditorio Nacional CCK, Buenos Aires
Orquesta Sinfónica Nacional de Música Argentina

“Juan de Dios Filiberto”


17.&18.10.2020
Mozart Saal, Donaueschingen
Donaueschinger Musiktage
Ensemble MusikFabrik

Bauckholt, Barry, Ablinger


25.11.2020
Konstantin-Basilika, Trier
Collegium Musicum Trier
Chor und Orchester Uni Trier

Brahms, Akademische Festouvertüre op. 80 Brahms, Schicksalslied, op. 54


28.11.2020
Hong Kong Tsuen Wan Town Hall
Hong Kong Philharmonic


16.12.2020
Auditorio Nacional CCK, Buenos Aires
Orquesta Sinfónica Nacional Argentina
Coro Polifónico Nacional

Bruno Gelber, Piano

Beethoven, Piano Concerto No. 1 in C major, Op. 15
Beethoven, 9th Symphony in D minor, Op. 125


18.12.2020
Auditorio Nacional CCK, Buenos Aires
Orquesta Sinfónica Nacional Argentina
Coro Polifónico Nacional

Beethoven, 9th Symphony in D minor, Op. 125


2021


7.2.2021
St. Maximin, Trier
Collegium Musicum Trier
Chor und Orchester Uni Trier

Brahms, Tragische Ouvertüre op. 81
Brahms, Begräbnisgesang op. 13
Brahms, Akademische Festouvertüre op. 80
Brahms, Schicksalslied, op. 54
Brahms, Ungarische Tänze


5.3.2021
Philharmonie de Paris
Cité de la Musique
Ensemble Intercontemporain

Matalón, Las Siete Vidas de un Gato
Rivas, Assemblage
Rizo-Salom, Trois Manifestes



14.&15.05.2021
Philharmonie Bad Reichenhal
l
Omar Massa, Bandoneón

Ginastera, Variaciones Concertantes
Piazzolla, Aconcagua
Piazzolla, Tangazo


7.6.2021
Carnegie Hall, New York

Distinguished Concerts International New York
DCINY Orchestra
DCINY Choir


18.,19.&20.6.2021
Düsseldorf Schauspielhaus
Theater der Welt Festival

Muntendorf, Archipel

Musiktheater
Stephanie Thiersch, Regie

Norwegian Soloists
Asasello Quartett
Ensemble Garage



4.7.2021
St. Maximin, Trier
Collegium Musicum Trier
Chor und Orchester Uni Trier

Beethoven Missa Solemnis

St. Karlistrasse 8, 6004 Luzern, Switzerland I info@addvisor.ch